Unsere ältesten Originale / 2700 v. Chr. - 268 n. Chr.
      

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2700-2000 v. Chr - der älteste Kulturgegenstand

Der älteste bekannte Fundgegenstand in Uri ist die im Jahre 1955 bei einem Wegbau im Mätteli in Hospental gefundene Silexpfeilspitze. Seit dem Fund liegt die 3.16 Zentimeter lange Pfeilspitze als Leihgabe des Kantons Uri im Historischen Museum in Altdorf. Eine täuschend echte Kopie ist im Talmuseum Ursern ausgestellt.

1500-1400 v. Chr - die ersten Siedlungsspuren

Mit der Sesshaftigkeit hinterliess der Mensch durch seine Siedlungen nachhaltigere Spuren. Aus der Zeit um 1500 v. Chr. stammen auch die ersten Keramikfunde aus den bronze- und eisenzeitlichen Siedlungen auf dem Flüeli ob Amsteg. Diese Siedlungen wurden im Jahre 1988 im Rahmen von archäologischen Forschungsarbeiten der Universität Zürich entdeckt.
Das Bild zeigt ein durchlochtes Steinobjekt.
Literatur: Primas Margarita, Della Casa Philippe, Schmid-Sikimic; Archäologie zwischen Vierwaldstättersee und Gotthard, Siedlungen und Funde der ur- und frühgeschichtlichen Epochen; Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie, Band 12, Bonn 1992.

380-300 v. Chr. - die Erstfelder Goldringe

Bekanntester Fund in Uri sind die vier goldenen Hals- und drei goldenen Armringe, welche 1962 bei Verbauungsarbeiten in den Erstfelder Ribitäler gefunden wurden. Die Goldringe sind von internationaler Bedeutung und im Landesmuseum in Zürich ausgestellt. Eine Imitation befindet sich im Historischen Museum.

StAURroemmuenz.jpg (7178 Byte) 260/268 n. Chr. - die älteste römische Münze

Der in der Fellilücke gefundene Antonian, welcher auf der Vorderseite die Büste des Kaisers Gallienus und auf der Rückseite den Sonnengot Sol zeigt, ist die älteste römische Münze, welche der Kanton Uri in seinem Besitze hat. Sie ist Bestandteil der Münzen- und Medaillensammlung des Staatsarchivs. Das historische Museum besitzt insgesamt neun römische Münzen. Weitere sechs Münzen lassen sich aus der Literatur ermitteln.

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