| Kantonale Kunst- und Kulturgut-Sammlung Uri | ||
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dieser Sammlung sind aus vorwiegend formalen Gründen (Inventarisationsmethode, Betreuung,
Konservierung, Lagerung etc.) verschiedene Teil-Bestände aus dem breiten Spektrum des ins
Staatsarchiv gelangenden Kulturgutes zusammengefasst. Schon seit Jahrhunderten bewahrte
der Kanton Objekte, die dem Alltagsgebrauch aus irgendwelchen Gründen entzogen wurden,
auf. Dazu gehören die alten Schlachten-Banner, alte Kanonen, die alten Harsthörner wie
auch Siegelstempel und Gerätschaften (Vermessungsgeräte, Masse,
Bürogeräte etc.) aus dem
Verwaltungsgebrauch. Diese sog. Staatsaltertümer bildeten den Ausgangspunkt der heutigen
Sammlung. Als Folge früherer hoheitlicher Rechte sind auch - allerdings in beschränkter
Zahl, aber z.T. von exklusiver Art - Münzen und Medaillen in die Obhut des Staatsarchivs
gelangt. Die Äufnung erfolgt hier heute vorwiegend im Bereich der Medaillen und
Gedenkmünzen. Insbesondere nach dem 2. Weltkrieg begann der Regierungsrat ab und zu und
dann immer häufiger Kunstwerke von Urner Künstlern - Werkankäufe verstorbener Künstler
aus Privatbesitz etc. oder Ankäufe aus dem aktuellen Schaffen an Ausstellungen etc. - zu
tätigen. Daraus entstand eine heute bereits umfangreiche Sammlung von Werken bildender
Kunst. In diesen Bereich gehört auch die Sicherung von Künstler-Nachlässen, die aus
eigentlichem Archivmaterial, aber oft ebenso auch aus Werken des Künstlers bestehen.
Einzel-Objekte verschiedenster Art gehen im Zusammenhang mit Ereignissen, Jubiläen,
Staatsbesuchen etc. ein. Zusammenfassend enthält die Sammlung folgende Objektgruppen: Staatsaltertümer; archäologische Bodenfunde; Werke der bildenden Kunst; Münzen und Medaillen; Fasnachtsplaketten und Pins; Einzelobjekte zu Jubiläen, Gedenkanlässen etc. Auch wenn die Sammlung als ganzes sehr heterogen zusammengesetzt ist, haben doch alle Einzelstücke - mit ganz wenigen Ausnahmen (Geschenke) - einen funktionalen oder inneren Bezug zum Kanton Uri und damit zur Urner Kulturgeschichte. Die Sammlung bzw. deren einzelne Teile werden nach Möglichkeit laufend ergänzt. Insbesondere ist das Staatsarchiv bestrebt, abgewandertes Kulturgut zurück zu holen oder dessen Abwanderung zu verhindern. Angebote werden von der Leitung des Staatsarchivs gerne geprüft. Es besteht auch Interesse am Austausch von Einzelstücken im Rahmen von Ausstellungen etc. Hierfür wenden Sie sich bitte an die Leitung des Staatsarchivs. |
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| Kunstbild | ||
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Fedier, Franz. Babylon, Kunstharz auf Leinwand 1960, 162 x 130 cm. Standort: Verwaltungsgebäude Brickermatte, Altdorf. | |
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